Pinsel, Staffelei und Farben als Illustration zu sind Templates und Plugins Betrug

Betrügt Dich Dein Webdesigner, wenn er Templates und Plugins verwendet?

In der letzten Woche war ich für ein paar Tage Urlaub in Hamburg. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, mich mit einem Mitglied meines Marketing-Zauber Mastermind-Zirkels im schönen Eppendorf zu treffen und dort gemeinsam einen Kaffee zu trinken. Bekanntlich wird Social Media ja im echten Leben erst richtig schön. Wenn man schon mal in der Gegend ist … Jedenfalls hatten wir eine tolle Zeit zusammen. Warum ich Dir das hier erzähle?

Mein Mitglied berichtete mir, dass sein Webdesigner über Monate die Website nicht fertig gestellt habe und – was ganz besonders ärgerte – für ein Honorar in hohem vierstelligem Bereich einfach nur ein billiges Template für 79 € verwendet hätte!

Da ich selbst eine ähnliche Diskussion mit einer Kundin vor einigen Wochen hatte, kam mir nun der Gedanke, dass vielen gar nicht klar zu sein scheint, wofür sie ihren Webdesigner bezahlen und welch ein Aufwand in der Erstellung einer Website steckt.

Somit entsteht letztlich ein falscher Eindruck, der zu Unmut und Verärgerung führt – zu Unrecht!

Darum habe ich mich entschieden, diesen Beitrag zu schreiben, um für mehr Klarheit zu sorgen.

Was ist eigentlich ein Template?

Wozu dient also so ein Template und was hat es für eine Funktion?

Ein Template ist grob gesprochen ein Gerüst, das das Aussehen Deiner Website bestimmt. Mit einem Template wird festgelegt, wo sich welche Elemente auf Deinen Webseiten befinden und wie sie sich in den verschiedenen Ansichten im Browser auf dem Desktop-PC, auf Tablets und Smartphones verhalten. Das Template holt sich die Inhalte aus der im Hintergrund arbeitenden Datenbank. Dadurch sind Inhalt und Form in WordPress voneinander getrennt. Das hat große Vorteile, wenn Du später mal das Aussehen Deiner Website wieder verändern möchtest.

Theoretisch ist es möglich, einfach per Knopfdruck von einem Template zu einem anderen zu wechseln.

Theoretisch.

In der Praxis funktioniert das (heutzutage) allenfalls noch bei den von WordPress mitgelieferten Standard-Templates.

Übrigens kurz an dieser Stelle eingeschoben: Man spricht alternativ auch von Theme, Layout oder Design, wenn man von Templates redet. Außerdem habe ich mich nicht vertippt, wenn ich mal von „Website“ und mal „Webseite“ schreibe. Eine Webseite ist eine einzelne Seite. Der Begriff Website meint das große Ganze, also alle Deine einzelnen Webseiten zusammen genommen. Deine „Homepage“ ist übrigens streng genommen nur die Startseite Deiner Website!

Kostenpflichtige Templates bieten aber noch viel mehr, als nur das Aussehen Deiner Website zu steuern. Sie können Funktionen mitbringen, die ohne das Template extra von einem Programmierer hinzugefügt werden müssten. Denn Templates bestehen nicht (allein) aus einfachem HTML- und CSS-Code, sondern sie sind in einer Programmiersprache namens PHP geschrieben.

Mittlerweile gibt es ungezählte Templates, von denen viele auf bestimmte Branchen spezialisiert sind und bereits die wichtigsten Elemente dafür mitliefern. So gibt es Templates speziell für Foodblogger, für Fotografen, für Hotels oder auch für Seminar-Anbieter.

Aber füllt der Webdesigner damit nicht nur eine Vorlage aus?

Das ist der Eindruck, den ein Laie schnell bekommt, wenn er von den Aufgaben und Funktionen eines Templates hört: Fix WordPress installiert, dann das Template und ein paar Inhalte eingefügt und zack steht die Website! Wenn es ganz so einfach wäre, würde es keine Webdesigner und WordPress-Spezialisten geben, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Jeder könnte es selbst machen. Doch ganz so simpel ist es leider nicht.

Selbst wenn es sich nur um das Ausfüllen einer Vorlage handeln würde (was es nicht ist!), würde die Erstellung einer Website mit WordPress immer noch ihre Zeit brauchen. Ich denke dabei ein wenig an „Malen nach Zahlen“. Das war mal in den 1970er und 1980er Jahren sehr populär und findet auch heute noch seine Fans. Damit ist es möglich, naturgetreue Bilder zu malen, ohne von Malerei eine Ahnung zu haben. Wer sich mit Malerei auskennt, erkennt diese Bilder sofort. Da stecken zwar auch viel Mühe und auch Zeit drin, aber nur wenig Können. Wenn jemand ungenau oder schlampig arbeitet, fällt das sofort auf. Ein wenig haben Homepage-Baukästen etwas von Malen nach Zahlen.

Wie ein Malset

Die Arbeit mit einem WordPress Template ist aber mehr mit einem Malset vergleichbar. Enthalten sind alle Grundfarben, viele verschiedene Pinsel, eine Palette, Malmittel, Leinwand, Karton oder Block und man kann sofort beginnen. Beim Malen merkt man dann als Anfänger und Einsteiger aber schnell, dass es doch nicht so einfach ist: Eine Vorzeichnung muss angelegt werden. Farben müssen erst gemischt werden. Man muss zwischendurch die Pinsel reinigen. Und hey, es wäre doch auch cool, wenn man einen Spachtel einsetzen könnte (war im Set nicht dabei und muss separat beschafft werden). Irgendwie sieht das Motiv auch nicht so aus, wie Du es Dir vorgestellt hast (also schaust Du Dir erst mal viele Tutorials auf YouTube an oder machst gleich einen Kurs, um zu lernen, wie man überhaupt malt). Unter Umständen stellst Du auch fest, dass Ölmalerei Dir nicht so liegt und Du besser ein Acryl-Set gewählt hättest. Oder Aquarell …

So ähnlich stellt sich auch die Arbeit mit einem WordPress Template dar. Templates stellen Dir die einzelnen Werkzeuge zur Verfügung, um eine Website zu bauen. Um mit den verschiedenen Templates arbeiten zu können, musst Du Dich in die Dokumentation eines jeden Templates neu einlesen – wenn es denn eine Dokumentation gibt. Bei den kostenfreien ist das eher selten der Fall und Du musst Dich in die Funktionen des Templates „hineindenken“. Bei den kostenpflichtigen sind die Dokumentationen manchmal sehr umfangreich – und vielfach nur auf Englisch. Oder sie liegen nur als Videos vor – was mich persönlich immer nervt, weil es Stunden dauert, um dort eine klitzekleine benötigte Information zu finden, die man beim Überfliegen eines Textes in wenigen Minuten gefunden hätte.

So unterschiedlich sehen Websites mit demselben Template aus

Um Dir mal eine Vorstellung zu geben, wie unterschiedlich Websites aussehen können, die auf demselbe Template beruhen, hier einige Beispiele von Websites, die ich für meine Kunden umgesetzt habe:

Mit dem Template Impreza:

Mit dem Template EGO:

Anhand der Beispiele siehst Du sehr deutlich, dass die Verwendung eines Templates nichts mit dem einfachen Ausfüllen eines Gerüsts zu tun hat.

Welche Arbeiten erledigt Dein Webdesigner also für Deine Website?

Um Dir nun eine Vorstellung davon zu vermitteln, was Dein Webdesigner alles für Dich erledigt und umsetzt, beschreibe ich Dir hier einmal, was normalerweise alles zu erledigen ist, bevor Du die Website zu Gesicht bekommst.

WordPress-Installation und Einrichtung des Templates

Zunächst muss natürlich WordPress auf Deinem Server (oder Webspace = Platz auf der Festplatte Deines Webhosters) installiert werden. Dazu muss eine Datenbank eingerichtet werden, die Login-Informationen zur Datenbank in eine bestimmte Datei eingetragen werden, die WordPress-Software auf den Server hochgeladen werden und dort ein Installationsscript gestartet werden.

Auswahl des Templates

Davor oder danach hat Dein Webdesigner sich mit Dir beraten:

  • Was schwebt Dir vor?
  • Wie soll die Website aussehen?
  • Welche Funktionen soll sie haben?

Hier tun sich viele Kunden bereits schwer. Einige haben ganz konkrete Vorstellungen, andere jedoch meinen, das wäre die Arbeit des Webdesigners. Somit muss dann durch gezielte Fragen in einem Beratungsgespräch erst eruiert werden, was der Kunde eigentlich will.

Hat der Webdesigner eine Vorstellung, so begibt er sich auf die Suche nach einem passenden Template. Allein auf der Plattform Themeforest gibt es über 9.500 Templates für WordPress! Hier eine Auswahl zu treffen, kann schon sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Denn von jedem Template muss man sich nicht nur die Funktionen anschauen, sondern auch die Musterseiten.

Eine gute Vorauswahl zu treffen, gelingt nicht in fünf Minuten. Dann stellt der Webdesigner seine Auswahl (meist zwei oder drei verschiedene Templates) dem Kunden vor. Hier gibt es wieder Unterschiede: Die einen können sich genau vorstellen, wie so ein Muster dann für sie persönlich angepasst aussehen wird. Anderen fällt das unglaublich schwer. Da bleibt dem Webdesigner dann oft nur der Weg, einfach mal zu machen – in der Hoffnung, dass es passt. Leider passt es oft nicht. Viele Kunden können zwar schlecht beschreiben, was sie wollen, aber was sie nicht wollen, ist ihnen in dem Moment klar, in dem sie es sehen. Dann ist leider schon viel Arbeit gemacht worden, die dann – für die Tonne ist!

Nach meiner Erfahrung in über vierzehn Jahren Beratung in Sachen Webgestaltung ist dieser Schritt der zeitaufwändigste und mühseligste. Wird hier versucht, Zeit zu sparen, rächt sich das später, denn unter Umständen möchte der Kunde dann doch alles ganz anders haben.

Ist das Template ausgewählt, lizensiert und heruntergeladen, muss es ebenfalls installiert werden. Hat der Webdesigner noch nicht damit gearbeitet, wird er sich nun in die Dokumentation einlesen.

Logische Struktur, Seiten und Navigation

Die Inhalte kommen in der Regel vom Kunden, doch selten sind sie so vorstrukturiert, dass der Webdesigner direkt mit dem Anlegen der Seiten und der Navigationselemente (dem Menü) beginnen kann. Auch hier sind wieder Abstimmungsgespräche oder E-Mails mit dem Kunden erforderlich.

Sind die Inhalte klar, können die einzelnen Seiten angelegt werden. Nicht vergessen werden dürfen die Seiten für Impressum und Datenschutz, soll ein Shop mit eingebaut werden, sind auch AGB und das Widerrufsrecht unabdingbar. Selten haben Kunden diese Infos bereits parat. Oft meinen sie auch, das seien Aufgaben des Webdesigners. Das sind sie aber nicht. Eigentlich muss der Kunde sich darum kümmern, denn er steht ja auch schließlich rechtlich in der Verantwortung.

Auch wenn es bereits viele Online-Generatoren für diese Texte gibt (und ich die auch für meine Kunden einsetze): Im Grunde müsste jeder Kunde sie noch mal von seinem Anwalt gegenprüfen lassen. Webdesigner sind schließlich keine Anwälte und dürfen auch keine Rechtsberatung leisten.

Dann wird das Menü erstellt. Auch hier gibt es wieder viel Stoff für Diskussionen mit dem Kunden. Häufig sollen die kompletten Seitentitel als Menüpunkte verwendet werden und möglichst auch alle Menüpunkte ohne Unternavigation sichtbar sein. Dagegen spricht vieles: Unübersichtlichkeit, Nutzergewohnheiten, Designvorgaben. Ein Menü selbst ist in WordPress zwar in wenigen Augenblicken erstellt – die Abstimmung dazu kann sich erfahrungsgemäß hinziehen …

Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung ist nicht automatisch Bestandteil eines Auftrags zur Erstellung einer Website. Auch das ein Punkt, der gerne missverstanden wird. Um eine sogenannte Onpage-Optimierung vornehmen zu können, muss der Kunde Vorgaben machen, für welche Begriffe er gefunden werden möchte. Da sich die wenigsten Kunden mit dem Thema bisher ausreichend auseinander gesetzt haben, ist auch hier wieder eine Beratung und zumindest eine kurze Schulung erforderlich, damit der Webdesigner die erforderlichen Informationen vom Kunden erhalten kann.

Statische Seiten sind für „umkämpfte“ Suchwörter auch nur schwer optimierbar. Einfacher ist es, wenn der Kunde bereit ist zu bloggen. Dann können immer wieder frische Artikel zu den unterschiedlichsten Suchwortphrasen (man nennt sie in der Fachsprache long tail keywords – wenn Du mehr wissen möchtest, liest Du am besten meinen Artikel zu Keywords) geschrieben und veröffentlicht werden und so Google mit immer neuen hochwertigen Inhalten versorgt werden. Nicht alle Kunden haben sich vorher mit dem Thema Bloggen auseinander gesetzt, so dass auch hier wieder eine Beratung erforderlich ist.

Optische Gestaltung

Jeder Kunde hat seine eigene Corporate Identity, die sich natürlich auch in der Website widerspiegeln muss. Kaum ein Kunde hat jedoch fertige CI-Vorgaben für seinen Webdesigner parat: Schriften, Farben als Hex-Code, Abstände, Bildersprache, Schmuckelemente, Logo-Vorgaben – das alles sind Punkte, die wieder vom Kunden nicht nur erfragt werden müssen, sondern vielfach einzeln abgestimmt oder überhaupt erst festgelegt werden müssen. Hinzu kommen gern Diskussionen zur Darstellung der Farben auf dem Monitor: „Das Gelb ist nicht gelb genug!“ – Da gilt es dann nicht nur zu erklären, dass der Kunde keinen kalibrierten Monitor besitzt, sondern auch herauszufinden, in welcher Form die Anpassung nun erfolgen soll. Über die Festlegung der Farben können tatsächlich Wochen ins Land gehen …

Ohne Bilder ist alles öd und leer

Ohne Bilder ist eine Website heutzutage undenkbar. Doch das Thema Bilder kann ebenfalls für Verzögerungen sorgen. Nur selten haben Kunden bereits brauchbares Bildmaterial für Ihre Website verfügbar. Das Spektrum dessen, was hier zur Verfügung gestellt wird, reicht von nicht existent bis zu hochwertigen Aufnahmen professioneller Fotografen.

Normal sind ein paar selbst gemachte Schnappschüsse mit der Handy-Kamera und ein paar Stockfotos aus unbekannten Quellen ohne vorhandene Bildnachweise. Folglich muss mit dem Kunden besprochen werden, ob Aufnahmen in der Firma gemacht werden sollen und können, was dargestellt werden soll, Blickrichtungen der fotografierten Personen, Bildformate, Hintergründe, Farben und vieles mehr. Gerne sollen auch Fotografen empfohlen werden und am besten spricht der Webdesigner gleich direkt mit dem Fotografen über die Details. Sollen Stockfotos verwendet werden, so muss vorher geklärt werden, wer die Fotos recherchiert und lizensiert und natürlich auch hier, was auf den Bildern zu sehen sein soll, so dass alles letztlich ein harmonisches Ganzes ergibt.

Außerdem muss festgelegt werden, ob es auf der Website vielleicht einen Slider mit Fotos geben soll (dazu dann, welche Fotos in welcher Reihefolge und Anzeigedauer, wie sollen die Übergänge gestaltet werden?). Statt eines Sliders ist vielleicht eine Galerie mit Bildern die bessere Wahl? Wie soll die Darstellung der Bilder in der Galerie erfolgen? Auch hier dauert die inhaltliche Abstimmung oft länger als die Realisierung.

Die Einbindung von Slidern, Galerien und vielem mehr geschieht über sogenannte Plugins.

Was ist ein Plugin?

Plugins sind kleine oder größere Zusatzprogramme, die WordPress um zusätzliche Funktionen erweitern. Ebenso wie bei den Templates gibt es eine geradezu unüberschaubare Zahl an Plugins. Es gibt kaum eine Funktion, die für eine Website gewünscht wird, die nicht mit einem Plugin realisiert werden kann.

Das Problem ist: das passende zu finden!

Ähnlich wie bei den Templates gilt auch hier: kostenlose Plugins sind oft weniger leistungsfähig als kostenpflichtige Plugins. Sie sind in der Regel nicht so gut dokumentiert. Interessanterweise scheuen viele Kunden aber, kostenpflichtige Plugins einsetzen zu lassen. Also bedeutet das für den Webdesigner wiederum, nach einer kostenfreien Alternative zu suchen und sich in ein schlecht dokumentiertes Plugin extra einarbeiten zu müssen.

Administratives

Neben der ganzen Gestaltung gibt es auch noch viele administrative Punkte, die der Webdesigner erledigen muss. Manche davon sind nur Kleinigkeiten, andere erfordern ein hohes Maß an Know how. Dazu gehören beispielsweise:

  • das Anlegen der Benutzer
  • die Absicherung gegen Hacker
  • Einrichtung eine regelmäßigen Datensicherung (Backup)

Vieles davon geschieht ebenfalls mit Hilfe von passenden Plugins.

Sonderfunktionen einrichten

Mit einer „einfachen“ Website ist es vielfach ebenfalls nicht getan. So wünscht der Kunde zum Beispiel die Anbindung seiner Website an Buchungsportale (Hotels, Restaurants, Immobilienmakler). Oder es sollen Sonderfunktionen wie die Buchung von Seminaren und Veranstaltungen, die automatisierte Darstellung von Terminen oder die Integration von externen Plattformen zur Terminvereinbarung eingebunden werden. Möchte der Kunde einen Newsletter auf seiner Website anbieten, so müssen auch hier die entsprechenden Module der einzelnen Anbieter eingefügt werden beziehungsweise, wenn der Kunde noch am Anfang steht, ist hier wieder Beratung zu den für ihn geeigneten Anbietern erforderlich. Werden Landingpages benötigt, gilt dasselbe auch hier. Die Erweiterung der Funktionalität geschieht auch hier über Plugins.

Ist der Kunde international tätig, möchte er natürlich eine mehrsprachige Website haben, was wiederum über ein Plugin realisiert werden kann. Oder ein Shop soll direkt auf der Website eingebunden werden – dann muss auch hier ein passendes System ausgewählt, mit dem Kunden der Leistungsumfang besprochen und natürlich auch die Grundkonfiguration erstellt werden. Mindestens einige Beispielprodukte sollen eingepflegt werden, damit der Kunde später eine Vorlage hat, wie er weitere selbst einpflegen kann. Zahlungsanbieter müssen in diesem Fall angebunden werden und wenn der Kunde bequem aus dem System heraus automatisch nicht nur Rechnungen erstellen sondern auch Versandetiketten drucken will, muss natürlich auch dieses mit passenden Plugins integriert und konfiguriert werden.

Fazit

Du siehst, die Erstellung einer Website ist eine sehr komplexe Angelegenheit, die viele Abstimmungen zwischen Kunde und Webdesigner erfordert. Ein guter Teil der Website-Erstellung besteht in der Beratung des Kunden – auch wenn er das gar nicht so wahrnimmt.

Templates und Plugins stellen die zur Umsetzung erforderlichen Grundgerüste und Funktionen bereit. Der Einsatz von Templates und Plugins ist mitnichten eine Täuschung des Kunden sondern beschleunigt die Erstellung oder macht sie überhaupt erst möglich. Denn sonst müsste jedes Mal das Rad neu erfunden werden und für alles, was der Kunde wünscht, eine eigene Programmierung erstellt und beauftragt werden. Das wäre dann für kleine und selbst für viele mittelständische Unternehmen einfach unbezahlbar.

Hast Du gewusst, wie viel Detailarbeit in der Erstellung einer Website steckt? Hast Du Dich vielleicht selbst schon darüber geärgert, dass Dein Webdesigner „einfach nur ein billiges Template“ genommen und Dir als teure Website verkauft hat? Schreib mir gern einen Kommentar, wie es Dir ergangen ist!

 

 

 

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein lokales Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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