24 Blog Tipps

Meine 24 besten Blog Tipps und Tricks für Anfänger

Blog Tipps für Anfänger gibt es gefühlt ebenso viele wie Blogs. Warum also noch eine weitere Tipp-Sammlung? Ganz einfach: Viele Ratschläge zum Bloggen richten sich an fortgeschrittene Blogger oder solche, die ausschließlich mit ihrem Blog Geld verdienen wollen und kein lokales Marketing benötigen. Ich habe hier Blog Tipps zusammen gestellt, die besonders relevant sind, wenn Du erstens gerade am Anfang stehst und zweitens mit Deinem Blog Dein Geschäft, Deine Beratungsagentur oder Deine persönliche Dienstleistung im Internet bewerben möchtest.

Gerade, wenn Du erst zu bloggen beginnst, hast Du viele Fragen. Meine besten Blog Tipps für Anfänger habe ich sorgfältig für Dich in diesem Beitrag zusammen gestellt. Wenn Du darüber hinaus noch weitere Fragen hast, stelle Sie mir bitte als Kommentar.

Blog Tipp 1
Nutze WordPress zum Bloggen

Besonders dann, wenn Du nicht sehr erfahren im Umgang mit dem Internet oder dem Computer bist, wirst Du darüber nachdenken, ob für Dich nicht eine der klassischen Blogplattformen wie WordPress.com, Blogger, Tumblr oder ein Baukasten wie Wix oder Jimdo ausreicht. Auch viele Internetprovider haben eigene Baukastensysteme im Angebot.

Diese haben alle ihre Berechtigungen, leisten heutzutage ganz ordentliche Arbeit aber sie sind trotzdem nichts für Dich! Mehr dazu kannst Du in meinem Beitrag im Marketing-Logbuch, Ist es möglich, mit einem Homepage-Baukasten professionelle Websites zu erstellen, lesen.

Ein entscheidender Nachteil aller dieser Systeme ist, dass Du damit nicht die Zusatzprogramme (Plugins) nutzen kannst, die das Marketing im Internet erst möglich und komfortabel machen. Weiterhin bieten sie in der Regel keine vernünftigen Anbindungen an die gängigen (meist aus dem anglo-amerikanischen Raum stammenden) E-Mail-Marketing-Systeme (warum das wichtig ist, erkläre ich in einem späteren Blogbeitrag).

Gerade für Einsteiger scheint es smart zu sein, dass sie hier kostenfrei starten können. Doch schau mal genau hin, was Dir kostenfrei geboten wird! Alles, was Du wirklich für eine geschäftliche Nutzung brauchen wirst, ist mit Zusatzkosten verbunden. Schnell zahlst Du dann hier genau so viel wie mit einem selbst gehosteten Blog – oder sogar mehr! Eine eigene Domain, mehr Speicherplatz, Plugins, modifizierbare Templates, Suchmaschinenoptimierung – alles musst Du extra bezahlen. Da kannst Du auch gleich selbst Hand anlegen.

Im Affenblog wird die Entscheidung für eine andere Plattform als WordPress sogar als der schlimmste Fehler beschrieben.

Viele Inhaber lokaler Unternehmen haben erst mit einer klassischen Blogplattform begonnen und wechseln dann doch zu einer eigenen WordPress-Installation. Der bekannte Malermeister Deck beispielsweise, hat auch erst diesen Umweg genommen. Mach es also gleich von Anfang an richtig – es erspart Dir Geld, Zeit und Mühe.

Blog Tipp 2
Wähle eine Domain mit Deinem Hauptkeyword

Google SuchergebnisWenn möglich, suche Dir eine Domain mit Deinem Hauptkeyword aus. Auch wenn das nur einer von rund 200 Faktoren ist, mit denen Google die Positionierung Deiner Beiträge in den Suchergebnissen bestimmt, bleibt es ein wichtiger Faktor. Schau Dir mal so ein einzelnes Suchergebnis an! Kommt das Suchwort in der Domain vor, so hebt Google es im Snippet (ein einzelnes Suchergebnis) fett hervor. Für den Suchenden ist das ein wichtiges Signal, das ihm sagt: Hier geht es wirklich um das Thema nach dem ich suche.

Blog Tipp 3
Suche Dein Theme sorgfältig aus

Dein Theme ist das Layout oder Design Deines Blogs. Wenn Du WordPress frisch installiert hast, ist bereits ein Standard-Theme vorgegeben. In der Regel heißt es »Twenty-irgendeineJahreszahl« und hängt davon ab, wann Du WordPress zum ersten Mal heruntergeladen und installiert hast. Diese Themes haben den Vorteil, klar und übersichtlich zu sein. Leider benutzen sie natürlich auch viele Menschen und Dein Blog sieht damit so aus wie viele andere. Ich nutze für meinen anderen Blog, das Marketing-Logbuch selbst seit vielen Jahren so ein Theme, denn das Marketing-Logbuch hat für mich nicht den Zweck der Kundengenerierung, sondern der Kundenbindung und dient als »Showcase« für meine Seminare, die ich beispielsweise für die Business Academy Ruhr an den Industrie und Handelskammern gebe.

Im Gegensatz zu diesem Anwendungsszenario willst Du mit Deinem Blog neue Kunden gewinnen. Also mach Dich hübsch!

Blog Tipp 4
Finde Dein Thema

Beginnst Du frisch zu bloggen, suchst Du wahrscheinlich noch nach Deinem Thema. Mach Dir so früh wie möglich Gedanken darüber, worüber Du bloggen willst. Besser ist es, die Themen (zunächst) enger zu fassen und erst später zu erweitern. Deine Leser werden Dir schon sagen, was sie wirklich interessiert und was sie von Dir wissen wollen. Versuche, eine Nische zu besetzen und über etwas aus Deiner Branche zu bloggen, was sonst niemand tut.

Blog Tipp 5
Richte die Inhalte an den Interessen Deiner Leser aus

LangeweileGerade, wenn Du am Anfang stehst, weiß Du zwar, worüber Du schreiben möchtest, aber Du kannst nur Annahmen darüber machen, was die Leser tatsächlich interessiert. Die ersten Beiträge kannst Du nur auf der Basis Deiner Vermutungen und Recherchen erstellen. Doch ganz schnell wirst Du die ersten Kommentare und Rückmeldungen erhalten. Diese solltest Du sehr genau lesen, um daraus Deine Schlüsse zu ziehen. Auch die Statistiken zu Deinem Blog helfen Dir, herauszufinden, welche Themen tatsächlich für Deine Leser interessant sind. Du darfst auf Deinem Blog alles machen, aber nicht, Deine Leser langweilen!

Blog Tipp 6
Blogge strategisch mit einem Redaktionsplan

Strategie gewinnt die Schlacht. Darum solltest Du strategisch klug bloggen und Dir einen Redaktionsplan erstellen, mit dem Du den Überblick über Deine geschriebenen und geplanten Beiträge behältst. Außerdem ist es immer leichter, einen Beitrag zu verfassen, wenn Du weißt worüber Du schreiben willst. Alles, was sonst noch grundsätzlich wichtig für einen Redaktionsplan ist, habe ich in meinem Blogbeitrag »Warum Du einen Redaktionsplan erstellen musst« zusammengefasst.

Blog Tipp 7
Schreibe Deine Beiträge vor und nutze die 24-Stunden-Probe

Du kannst Deinen Blogbeitrag direkt in WordPress verfassen. Mit dem neuen ablenkungsfreien Editormodus ist das sogar recht komfortabel. Ich rate Dir trotzdem davon ab.

Du wärst nicht die erste, bei der plötzlich das Zwischenspeichern in WordPress aus irgend einem unverständlichen Grund nicht funktioniert. Schnell ist da die Arbeit von ein, zwei oder gar drei Stunden ins Nirwana geschossen.

Wenn Du direkt in WordPress schreibst, neigst Du außerdem dazu, zu schnell auf den »Veröffentlichen« Knopf zu drücken. Gerade anfangs wirst Du froh sein, überhaupt einen Artikel fertig gestellt zu haben, und dann soll der auch so schnell wie möglich »raus«. Das ist aber nicht klug. Besser ist es, Deinem Beitrag eine gewisse Reifephase zu gönnen. 24 Stunden sind optimal, wenn Du mehr Erfahrung im Schreiben hast, tut es auch eine kürzere Phase.

Jedenfalls fällt Dir das leichter, wenn Du Deinen Blogartikel erst vorschreibst. Mit welchem Programm Du das machst, ist Dir alleine überlassen. Viele schreiben in Word oder Writer vor. Vorteilhaft ist auch das Schreiben mit Google Docs, denn hier musst Du Dich nicht um das Abspeichern kümmern und Du kannst weltweit mit jedem Browser auf Deine Texte zugreifen (das kann wichtig sein, sollte Dein PC plötzlich den Dienst verweigern). Ich schreibe meine Blogbeiträge gern in dem Programm Scrivener vor, habe aber auch schon mit EverNote experimentiert. Auch das ablenkungsfreie Schreibprogramm WriteMonkey eignet sich gut.

Ist Dein Blogbeitrag fertig, lässt Du ihn eine Weile ruhen, mit frischem Blick schaust Du ihn Dir dann neu an. Blöde Formulierungen, Grammatik- und Rechtschreibefehler findest Du dann sehr schnell. Du kannst Dir auch Deinen Text laut vorlesen und merkst dann, ob Du einen flüssig geschriebenen Text hast, oder umformulieren musst.

Blog Tipp 8
Veröffentliche nur Deine besten Beiträge

Klasse statt Masse ist das entscheidende Stichwort! Wenn Du mit einem Blogbeitrag unzufrieden bist, veröffentliche ihn nicht. Lege ihn zunächst einmal ad acta (nicht löschen!) und lasse ihn weiter reifen. Nach einer Ruhephase und gründlichen Überarbeitung wirst Du ihn schon noch nutzen können.

Mir geht es oft so, dass ich einen Blogbeitrag plane und vorbereite und wenn ich dann zu schreiben beginne feststelle, dass das jetzt nicht der richtige Beitrag ist. Dann bleibt er im aktuellen Zustand und ich schreibe den Beitrag, der mir gerade leichter fällt. Der ist dann in der Regel auch besser. Und Deine Leser verdienen den besten Beitrag, den Du gerade schreiben kannst.

Blog Tipp 9
Recherchiere gründlich und schreibe ausführlich

Gerade Anfänger machen den Fehler, zu schnell einen Beitrag als »fertig« anzusehen. Dabei geht der Beitrag noch gar nicht richtig in die Tiefe. 300 Wörter sollte ein Blogbeitrag mindestens haben. Vielen fällt das schon schwer. Ab 1000 Wörter geht Google davon aus, dass Du ein Thema umfassend bearbeitet und beleuchtet hast (und belohnt das mit einem besseren Ranking). Der Trend geht eindeutig zu längeren Beiträgen. Du wirst merken, dass Du lange Beiträge nur verfassen kannst, wenn Du vorher gründlich recherchiert hast und weißt, worüber Du schreiben willst.

Dieser Beitrag hier ist übrigens richtig lang geworden und hat mehr als 3300 Wörter.

Blog Tipp 10
Finde Deinen Schreibstil

Jeder Blogger sollte seinen eigenen Schreibstil haben. Optimal ist es, wenn man Deinen Stil sogar erkennt, wenn Du gar nicht unter eigenem Namen bloggst. Dafür musst Du aber schon viel geschrieben haben.

Achte vor allem darauf, dass Du

  • deutliche Absätze machst,
  • Deine Sätze nicht zu lang werden,
  • Du zwischen langen und kurzen Sätzen wechselst und damit das Lesetempo steuerst,
  • nicht zu viele Nebensätze verwendest,
  • die korrekte Rechtschreibung und Grammatik nicht vergisst,
  • Aufzählungen wie diese hier verwendest,
  • und auch Hervorhebungen einbaust, die dem Leser beim schnellen Überfliegen (Scannen) helfen.

Blog Tipp 11
Optimiere Deine Texte für Menschen und Suchmaschinen

Der Begriff »Suchmaschinenoptimierung« ist Dir inzwischen auch schon begegnet. So wichtig das Thema auch ist: Lass Dir versichern, dass Du schon vieles automatisch richtig machst, wenn Du mit Deinem Leser vor Augen Deinen Beitrag schreibst. Jonas Tietgen hat eine tolle Reihe zum Thema Suchmaschinenoptimerung auf seinem Blog WP Ninjas. Ehe ich hier alles wiederhole, lies am besten dort mit. Wenn Du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, empfehle ich Dir die Lektüre des Online-Magazins Suchradar.

Blog Tipp 12
Schreibe und veröffentliche regelmäßig

Jeder erfolgreiche Blogger wird Dir versichern, dass es wichtiger ist, dass Du regelmäßig bloggst als dass Du viel bloggst. Setze Dich also nicht mit Vorgaben wie »ich muss jeden Tag bloggen« unter Druck. Das hältst Du als Betreiber eines Geschäfts oder als Berater oder Dienstleister sowieso nicht durch. Besser, Du bloggst nur einmal wöchentlich, oder auch einmal alle vierzehn Tage, als dass Du am Anfang die Beiträge raushaust wie ein Maschinengewehr und nach kurzer Zeit feststellen musst, dass Dein Revolver Ladehemmung hat. Robert Weller hat einen informativen Beitrag zur Kontinuität im Bloggen geschrieben, den ich Dir zu lesen empfehle.

Blog Tipp 13
Verlinke auf passende Beiträge anderer Blogger

Auch, wenn es zunächst widersinnig erscheint: Versuche, auf andere Blogger und ihre Beiträge zu verlinken. Das hat für Dich verschiedene Vorteile: Du machst andere Blogger auf Dich aufmerksam und hast später vielleicht einmal die Gelegenheit, einen Gastbeitrag auf deren Blogs zu platzieren – was Dir wiederum neue Leser einbringen wird. Es steigert also Deine Bekanntheit. Außerdem mag Google keine Sackgassen im Internet. Weil das Internet von Verlinkung lebt und sein Wesen ausmacht. Somit kommen auch externe Links Deiner Suchmaschinenoptimierung entgegen. Und schließlich möchtest Du ja selbst, dass man auch auf Deine Beiträge verlinkt – also gehst Du am besten mit gutem Beispiel voran.

Blog Tipp 14
Lies die Beiträge anderer Blogger

Der vorangegangene Tipp erfordert allerdings, dass Du die Beiträge in anderen Blogs verfolgst. Woher solltest Du sonst wissen, worauf Du verlinken kannst?! Die Lesezeit ist keinesfalls tote oder verschwendete Zeit. Das Lesen anderer Blogs bietet Dir noch weitere Vorteile:

  • Du erweiterst Deinen Horizont,
  • Du bleibst in Deiner Branche informiert,
  • Du kannst Dich mit anderen Bloggern vernetzen,
  • Du betreibst gezielte Mitbewerbsbeobachtung und
  • Du erhältst viele neue Impulse und Ideen für Deinen eigenen Blog.

Blog Tipp 15
Hinterlasse Kommentare auf anderen Blogs

Dieser Tipp hat nur indirekt mit dem Bloggen zu tun, ist aber sehr wichtig, um Deinen Blog bekannt zu machen. Das Schöne an Blogs ist die Möglichkeit zur Interaktion. Mit Deinen Lesern und Deinen Kunden. Kommentiert niemand bei Dir, so bist Du traurig und hast das Gefühl, dass Du zwar beobachtet wirst, aber niemand mit Dir reden mag.

Darum geh’ mit gutem Beispiel voran. Nimm Dir beim Lesen der anderen Blogs die fünf Minuten, die es kostet, einen kleinen Kommentar zu schreiben. Belohne den Blogger, wenn Dir sein Beitrag gefallen hat, indem Du ihm kurz ein paar nette Worte schreibst. Stelle Fragen, wenn Du mehr wissen willst. Geh’ in den kritischen Diskurs, wenn Du nicht einverstanden bist mit dem, was Du da liest.

Vielleicht kennst Du den Blogger persönlich, weil es sich um einen Unternehmer aus Deiner Nachbarschaft handelt. Dann ist es besonders schön, wenn Ihr Euch gegenseitig die Bälle zuwerfen könnt.

Das Kommentieren fördert also nicht nur den Austausch, sondern auch die Vernetzung. Zumal Du ganz charmant auch auf Deinen eigenen Blog verweisen kannst und die Blogadresse hinterlegen kannst. Hat der Blogger nicht gerade die Kommentarlinks auf »no follow« gestellt, erhältst Du gleich noch einen Backlink auf Deinen Blog – und das ist wiederum gut für die Suchmaschinenoptimierung!

Blog Tipp 16
Verwende Bilder, aber achte auf das Urheberrecht

So spannend es ist, Deine Beiträge zu lesen, vergiss die Bilder nicht! Der Mensch ist ein Augentier und mindestens ein Beitragsbild solltest Du Deinem Blog gönnen. Alleine schon deshalb, weil das Beitragsbild beim Teilen Deines Beitrags in den Social Media »mitgeschickt« wird. Was mich auf das Thema Urheberrecht bringt. Nach aktueller Rechtsprechung musst Du den Urheber eines Bildes direkt am oder im Bild nennen. Zum Beispiel in der Form © Hänschen Klein – stockdatenbank.xy. (Das Copyrightzeichen kannst Du einfach mit der Alt-Taste und den Zahlen 0-1-6-9 auf dem Ziffernblock erzeugen). Das zu vergessen, kann Dir eine teure Abmahnung einbringen. Eine Ausnahme bilden Fotos mit der so genannten CC0-Lizenz.

Besser noch sind gleich eigene Bilder. Digitalkameras sind heute nicht mehr teuer und ein Smartphone hast Du wahrscheinlich auch. Schieße bei jeder Gelegenheit Bilder aus Deinem Geschäft, bei der Arbeit mit Deinen Kunden, wenn Du Vorträge hältst, ein Großprojekt vorbereitest und bei allen anderen Gelegenheiten, die Dir einfallen. Dann weißt Du, dass die Bilder Dir gehören und Du keinen Urheber nennen musst.

Aber Achtung.

Eine Rechtsfalle gibt es auch hier. Sind auf Deinen Fotos Personen abgebildet, so brauchst Du auf jeden Fall deren schriftliches (!) Einverständnis, dass sie mit einer Veröffentlichung im Internet einverstanden sind!

Blog Tipp 17
Fordere zu Kommentaren auf und reagiere darauf

Nicht jeder ist auf dem Weg, wie Du ein professioneller Blogger zu werden. Viele Menschen lesen Blogs, ohne selbst zu bloggen. Diese wissen nicht unbedingt, dass Du auf einen Kommentar wartest.

Darum ist es wichtig, dass Du spätestens am Ende Deines Blogbeitrags den Leser aufforderst, einen Kommentar abzugeben. Du liest jetzt hier schon eine Weile mit. Erinnerst Du Dich? Ich habe Dich am Anfang aufgefordert, Deine Fragen als Kommentar zu hinterlassen. Ich werde Dich auch am Ende des Beitrags noch einmal darum bitten.

Die Aufforderung, einen Kommentar zu hinterlassen, nennt man »Call to Action«, kurz CTA. Das muss nicht unbedingt die Aufforderung zu einem Kommentar sein. Du kannst auch auffordern, Deinen Newsletter zu abonnieren, in Dein Geschäft zu kommen, zum Telefon zu greifen, um Dich anzurufen und einen Termin zu machen oder was immer Dir noch einfällt. Nur achte darauf, nicht mehr als eine Aufforderung zu stellen – denn dann weiß Dein Leser wieder nicht, was er machen soll.

Blog Tipp 18
Bewirb Deine Beiträge in Social Media

Nichts ist frustrierender für einen Blogger, als keine Leser zu haben.

Mit dem Bloggen verhält es sich so, wie mit Deinem Geschäft oder Deiner Beratung: Ohne, dass Du dafür Werbung machst, wird niemand kommen. Per Zufall kommt zumindest anfangs selten jemand vorbei – und bis dass Du es für ein Keyword auf Seite 1 bei Google schaffst, wirst Du auch eine Weile brauchen.

Nutze folglich Social Media, um Deine Blogbeiträge bekannt zu machen. Wie das im Detail funktioniert, erkläre ich Dir in den kommenden Blogbeiträgen.

Blog Tipp 19
Nutze Blogparaden, um Deinen Blog bekannter zu machen

BlogparadeBlogparaden sind eine tolle Sache. Meist sind es etablierte und bekanntere Blogger, die zu Blogparaden auffordern. Eine Blogparade ist eine Sammlung von Beiträgen verschiedener Blogger zu einem bestimmten Thema zu einer bestimmten Zeit. Bis zu einem gegebenen Termin hat jeder, der sich angesprochen fühlt, die Gelegenheit, einen Beitrag zum ausgerufenen Thema zu verfassen. Über einen Kommentar informierst Du den Ausrichter der Blogparade darüber, dass Du auch einen Beitrag geschrieben hast. In der Regel wird Dein Beitrag dann verlinkt und Du bekommst viele neue Leser, denn die Verfasser der anderen Beiträge sind ja auch alle neugierig, was die anderen geschrieben haben. Nimm Dir auf jeden Fall die Zeit, wenigstens einige der anderen Beiträge zu lesen und zu kommentieren. So lernst Du viel hinzu, kannst Dich vernetzen und Deine Kompetenz beweisen. Bist Du später dann bekannter, kannst auch Du mal eine Blogparade ausrichten. Auf dem Blog Bloganfänger.de erfährst Du noch mehr über Blogparaden.

Blog Tipp 20
Halte Deine Software (WordPress & Plugins) immer aktuell

Jetzt noch etwas Technisches! WordPress ist eines der am weitesten verbreiteten Blogsysteme – und das nicht ohne Grund. Leider sorgt das auch dafür, dass viele Hacker versuchen, diese Blogs zu knacken. Ohne jetzt die Gründe genauer zu beleuchten (das würde diesen Artikel nun wirklich sprengen), ist es mir wichtig, dass Du Deine Software auf dem Server aktuell hältst. Denn mit jedem Update werden Sicherheitslücken gestopft. Je schneller Du das Update installierst, desto schneller und besser bist Du geschützt. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede, mein erster Blog, die Marketing-Oase, wurde 2008 im Herbst gehackt. In meiner Not, weil ich die Lücke nicht fand, habe ich alles gelöscht. Ich könnte heute schon viel weiter sein!

Blog Tipp 21
Erweitere und verbessere Deinen Blog kontinuierlich

Anfangs kannst Du nicht an alles denken und anfangs verstehst Du auch nicht, wofür was gut sein soll. Was sind Widgets? Wozu brauche ich Social Media Links? Wie baue ich ein Pop Up ein? Woher bekomme ich aussagekräftige Statistiken? Diese Fragen können Dich ganz schön zurück werfen und verhindern, dass Du überhaupt mit dem Bloggen beginnst. Mein Rat: Entspann Dich! Fange erst einmal an und lerne Schritt für Schritt, was Du überhaupt brauchst und wie es funktioniert. Aber bleibe auf dem Laufenden und verbessere Deinen Blog kontinuierlich. Denn ständig wird etwas neues erfunden – und wer weiß, vielleicht ist das das letzte Quäntchen, das Deinen Blog erfolgreich macht!

Blog Tipp 22
Überwache Deine Besucherzahlen

Am besten ist es, wenn Du Dir im Vorfeld smarte Ziele für Dein Blog setzt. Smarte Ziele – das stammt aus dem Englischen und ist ein Akronym:

S

steht für spezifisch,

M

für messbar,

A

für akzeptiert,

R

für realistisch und

T

für terminiert.

Nur, wenn Du Dir smarte Ziele setzt, kannst Du entscheiden, ob das, was Du tust und die daraus sich ergebenden Resultate erfolgreich sind – oder eben nicht.

Doch dafür musst Du beginnen, Deine Kennzahlen festzulegen und zu messen. Wie das geht, wirst Du auch in einem der künftigen Beiträge erfahren.

Blog Tipp 23
Nutze Deinen Blog zur Gewinnung von Newsletter-Abonnenten

Schön, wenn Du viele Leser auf Deinem Blog hast.

Schön, wenn sie wiederkommen.

Schön, wenn Sie lange auf Deinen Seiten verweilen.

Aber was ist, wenn trotzdem niemand in Dein Geschäft kommt oder Dich anruft und mit Deiner Dienstleistung beauftragt? Du kannst ja gar nicht nachhaken!

Wer waren denn die ganzen Leser?

Hier kommt der Newsletter ins Spiel. Nur mit der E-Mail-Adresse hast Du die Chance zu erfahren, wer Deine Leser wirklich sind. Nur mit der E-Mail-Adresse kannst Du Deine Leser direkt ansprechen und ihnen ein konkretes Angebot machen. Nur mit der E-Mail-Adresse kannst Du direkt zum Dialog auffordern.

Darum gibt es auf den meisten Blogs auch Pop Ups, die Dich auffordern, den Newsletter zu abonnieren. Das solltest Du ebenfalls tun.

Wenn Du hier angekommen bist, sollte von rechts ein SlideIn erscheinen, dass Dich exakt dazu auffordert. Wenn Du das weg klickst, wirst Du noch einmal beim Verlassen der Seite aufgefordert, Dich anzumelden. Ich will Dich nicht nerven, aber ich möchte Dich kennen lernen und Dir regelmäßig meine Neuigkeiten und ab und zu mal ein tolles Angebot schicken. Das ist nicht schlimm, tut niemandem weh und Du solltest es auch tun. 🙂

Blog Tipp 24
Habe Geduld, der Erfolg kommt nicht über Nacht

Über das Bloggen neue Kunden zu gewinnen, funktioniert nachweislich – aber es geht nicht über Nacht. Du musst am Ball bleiben und regelmäßig schreiben. Du musst Deine Beiträge bewerben. Und Du musst mit Deinen Lesern interagieren.

Das alles ist Arbeit und kostet Zeit – aber es bringt auch Erfolg. Abgesehen von der investierten Zeit ist es die kostengünstigste Art, Werbung für Dein lokales Unternehmen zu machen. Ich begleite Dich gerne auf dem Weg zu Deinen neuen Kunden. Also lies mit, abonniere meinen Newsletter und schreib mir in den Kommentaren, wie Dir die 24 Tipps gefallen haben und was Du gerne noch wissen möchtest. Danke!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein lokales Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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